Schmerzen an der Außenseite des Ellenbogens können den Alltag stark einschränken. Eine Kaffeetasse anheben, die Computermaus bedienen oder eine Tür öffnen wird plötzlich schmerzhaft. Viele Betroffene suchen nach Antworten, weil sie wissen wollen, was bei einem Tennisarm wirklich hilft – auch wenn sie nie Tennis gespielt haben.
Der Tennisarm gehört zu den häufigsten Überlastungsbeschwerden im Arm- und Schulterbereich.
Was ist ein Tennisarm?
Ein Tennisarm (medizinisch: Epicondylitis lateralis) ist eine schmerzhafte Reizung der Sehnenansätze an der Außenseite des Ellenbogens. Diese Sehnen verbinden die Unterarmmuskeln mit dem Knochen und sind für Greif- und Streckbewegungen verantwortlich.
Durch dauerhafte oder einseitige Belastung entstehen kleine Mikroschäden. Die Sehne wird empfindlich, entzündet sich und reagiert schon auf leichte Bewegung mit Schmerz.
Warum entsteht ein Tennisarm?
Die Ursache liegt fast nie im Sport, sondern im Alltag. Typische Auslöser sind:
- Arbeit am Computer mit angespanntem Unterarm
- handwerkliche Tätigkeiten
- wiederholtes Tragen und Greifen
- monotone Bewegungen von Hand und Handgelenk
- muskuläre Schwächen in Schulter und Nacken
Der Ellenbogen ist dabei oft nur das „Opfer“ – das eigentliche Problem entsteht weiter oben in der Bewegungskette.
Was hilft bei einem Tennisarm wirklich?
Viele Menschen probieren zuerst Salben, Bandagen oder Schmerzmittel. Diese können die Beschwerden lindern, lösen aber selten die Ursache.
Gezielte Belastung statt Schonung
Kurzzeitige Entlastung ist sinnvoll, aber komplette Schonung über Wochen macht die Sehne schwächer. Der Heilungsprozess braucht kontrollierte, dosierte Belastung.
Spezielle Übungen für die Sehne
Bestimmte Trainingsformen – vor allem exzentrische Übungen – helfen der Sehne, sich wieder belastbar aufzubauen. Sie gehören zu den wirksamsten Methoden bei einem Tennisarm.
Behandlung der Muskulatur
Verspannte Unterarm-, Schulter- und Nackenmuskeln erhöhen den Zug auf die Sehne. Wird dieser Spannungszustand nicht gelöst, bleibt der Reiz bestehen.
Anpassung der Alltagsbewegungen
Oft ist die eigentliche Ursache eine ungünstige Belastung im Beruf oder Alltag. Kleine Änderungen an Haltung, Grifftechnik oder Arbeitsplatz können den Heilungsverlauf deutlich beschleunigen.
Warum ein Tennisarm oft lange anhält
Viele Therapien konzentrieren sich nur auf den schmerzenden Ellenbogen. In Wirklichkeit entsteht die Überlastung durch das Zusammenspiel von Schulter, Arm, Haltung und Bewegungsmustern. Wenn diese Faktoren nicht berücksichtigt werden, kehren die Schmerzen immer wieder zurück.
Physiotherapie bei Tennisarm in Mettmann
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